Strandtage auf Milos

Es war im September immer noch Hochsommer. 30 Grad morgens schon. Ob es in Adamas ein gutes Frühstück gab? Wir fanden einen guten Parkplatz und auf der Speisekarte des Yankos verschiedene Frühstücke und wählten eins, bei dem außer Eiern auch Jogurt mit Früchten dabei war. Ganz entspannt sahen wir den Leuten zu, die mit den Bussen oder den Ausflugsbooten zu den Stränden wollten.

Georgios vom Autoverleih hatte seine Lieblingsstrände auf der Karte eingezeichnet. Wir fuhren in den Süden nach Paliochori, doch der Sonnenschutz hielt nicht lange, also lieber weiter nach Aghia Kyriaki. Lag ja gleich nebenan. Dort gefiel es uns besser. Ramona hatte Jogurt mit Trauben gemacht und in der kleinen Kühltasche mitgenommen. Unser Sommeressen.

Nach dem Duschen bummelte ich durch die kleine Ferienhaussiedlung in Pollonia, um zu sehen, wo wir nächstes Mal direkt am Meer wohnen könnten.

In der Dämmerung fuhren wir hoch nach Plaka. Der Weg vom Parkplatz im Dunkeln in die Altstadt fiel Ramona schwer. Wir bummelten nur kurz und kehrten dann im Faros ein. Durch die engen Gassen schoben sich immer mehr Leute, die Restaurants waren gut besucht. Wir hätten Plaka besser am Tage kennen lernen sollen.

Nach dem Frühstück ging es am nächsten Morgen mit zwei Frappédes Paketo zum berühmten Sarakinikostrand, Fotos machen. Eine faszinierende Landschaft tat sich auf. Viele Leute, viele Kameras, ich machte meine Bilder. Baden konnten wir dort aber nicht.

Also legten wir einen Strandtag in Pachena unter Tamarisken ein. Die Strände im Norden brachten uns einfach mehr Ruhe als die im Süden.

Im Apanemia gab es geniale frittierte Zucchinis und Oktopus. So tolle Kolokithakia Tiganita, nicht in Scheiben, sondern wie Pommesstifte, zum Nachtisch noch Milfait. Gut, dass wir nie am Hafen gegessen haben!