Weiterreisen

Immer noch war Hochsommer, nur abends wurde es etwas kühler. Wir fuhren vom Yankos zum letzten Strand, den wir uns ansehen wollten, zum Firopotamos. In Serpentinen ging es steil hinunter zum Strand. Schon nach wenigen Minuten wussten wir, hier würden wir bleiben. Eine kleine Bucht, umrandet von Felsen, mit schönem Sand, in der man gut in das weiche Wasser mit den tollen Farben kommen konnte , eine Kantina ohne Räder, wo es Frappé gab und Joghurt mit Früchten, Liegen unter Bäumen oder Schirmen und bunte Türen der Garagenwohnungen fürs Auge. Ein Tor auf dem Felsen hinter der Kirche und Boote auf dem Wasser, die fast schwebten, erinnerten uns an Magritte-Bilder. Leben kam auf, als in der Abendsonne Ausflugsboote oder Paddler in die Bucht kamen. Ganz klar unser Lieblingsstrand auf Milos. Gut, dass wir ihn noch gefunden hatten.

Abends packten wir die Koffer und sahen zum letzten Mal die Sonne untergehen, hinter den Wolken. Im Apanemia gab es Kaninchenstifado, natürlich mussten wir die Zucchinis nehmen und als es noch Milfait gab, hatte Milos bei uns total gewonnen.

Die Nacht war dunkel und kurz, Kaffee gab es um 5 in Adamas am Hafen, gegen halb 6 kam die Prevelis. Lange nicht mehr große Fähre gefahren, Ramona legte sich auf den Boden und schlief, ich hing im Sitz und döste. So bekam ich nicht mit, dass sie den Sonnenaufgang hinten an Deck erlebte.

Die Fahrt an Athen vorbei in den Hafen von Piräus erlebten wir dann gemeinsam. Lange war es her, hier so angekommen zu sein.

Schnell Koffer gefunden, durch das Chaos hindurch und dann von Bord zum Taxistand. Der junge Mann fuhr uns problemlos durch die Stadt und berichtete vom Leben und seinen Problemen. Wir waren etwas müde noch und ruhige Zuhörer. Im Flughafen kamen wir schnell zu unserem Mietwagen und los ging es nach Euböa.