Im Süden unterwegs

Nach einem Proino Apno machte ich mich mal wieder auf, einen neuen Teil der Insel zu erkunden. Ich fuhr zuerst in die Inselmitte nach Chalki, der früheren Inselhauptstadt. Ein kleiner Ort, sehr ruhig, nette bunt herausgeputzte Läden. Ich trank meinen Morgenfrappé an einem der kühlsten und friedlichsten Plätze neben dem kleinen Kafenion. Ein optimaler Beginn des Tages.

Dann ging es weiter zum Demeter-Tempel. Da Montag war, konnte ich nur das Außengelände bewundern, das Museum war zu, dann eben avrio.

Nun aber ab in den Süden, erst mal nach Kastraki, es hatte viel Wind am Strand, dann lieber weiter nach Glyfada. Die Strände südlich vom Plaka waren deutlich leerer. Außerdem nahm der Wind weiter zu.

Bei Aliko fuhr ich in den Sandweg zu einem alten großen verlassenen Hotelkomplex. Als ich zum Strand hinuntersah, kam auf einmal die Scopelitis um die Ecke. Weil es so windig geworden war, fuhr sie wohl an der Küste entlang auf ihrem Weg nach Iraklia und dann weiter Richtung Amorgós.

Weiter im Süden bei Pyrgaki und Agiosos war dann nur noch Strand. Die Gegend war sehr schön, aber zum Wohnen musste man die Einsamkeit schon mögen.

Ich hielt es im Wind nicht lange aus und fuhr wieder zurück nordwärts, denn ich musste unbedingt noch an den Windstrand von Mikri Vigla.

Am Strand war viel Betrieb. Drachensurfen war angesagt, junge Leute lieben diesen Strand. Zum Baden zu „gefährlich“. Ich hatte Angst, umgefahren zu werden.

Dann lieber ins Wasser am Plaka. Frischer Orangensaft bei Amoremio, etwas weniger Wind, schöne erfrischende Abkühlung im Meer. Ein schöner Tag.