Agios Emilianos - Porto Heli

Schon von Ermioni aus ist Hapimag ausgeschildert. Auf der Suche nach einem schönen Strand haben wir fast alle Buchten zwischen Kilada, Kranidi, Porto Heli und Ermioni abgefahren. Erst ganz zum Schluss finden wir auf unserer Fahrt von Kosta zur Kirche Agios Emilianos kurz vor Hapimag in einem unübersichtlichen Ferienhausgebiet in einer Rechtskurve mehrere Autos am Straßenrand geparkt. Ein kleiner ausgetretener Fußweg führt durch Gestrüpp an einen der ruhigsten, angenehmsten und verstecktesten Strände auf der Argolis. Ab zehn Uhr füllt er sich morgens mit Familien mit kleinen Kindern. Sie spielen, baden, paddeln auf Luftmatratzen hinaus oder werfen Bälle oder Badelatschen durch die Luft. Es gibt viel zu gucken und zu hören. Wir nehmen die lange Anreise über Kranidi oder die unübersichtliche Straße in der Nähe der Küste gern auf uns, denn hier ist es schön. Es gibt einen abgeschlossenen Sand-Kiesel-Strand. Alles andere muss man mitbringen. Nur sonntags lassen wir die Stühle mittags stehen und fahren nach Porto Heli und essen leckere Pizzen im Artigioni, wenn es denn auf hat, oder Muscheln Sanganaki hinten im teuren Restaurant am Bootshafen. Danach schaue ich kurz deutsche Zeitungen am Periptero durch, was es so Neues gibt, und dann kehren wir wieder an den nun fast leeren Strand zurück. Allmählich füllt er sich wieder mit Bewohnern aus den umliegenden Häusern. Wir legen uns noch mal aufs Wasser oder nehmen ein letztes Bad und fahren langsam wieder nach Ermioni zurück.